Fr.8.Nov.2019 19:30 Warschenhofergut Lesung Richard Wall „Literatur & Jazz“

Karten auch an der Abendkassa

Richard Wall liest aus seinen Neuerscheinungen Streumond und Nebelfeuer.
Musikalisch begleitet von Rudolf Habringer am Piano und Franz Prandstätter am Saxophon.

Biographie Richard Wall
Geb.1953 in Engerwitzdorf, OÖ. Div. Studien (u.a. an der Hochschule f. künstler. & industr. Gestaltung in Linz, heute Kunstuniversität). Mag. art.
Literarische, malerische, grafische & fotografische Arbeiten; Ausstellungen seit 1981. Zahlreiche Veröffentlichungen der Bilder & Texte seit 1980 in Anthologien, Kultur- & Literaturzeitschriften (Wespennest, Freibord, Literatur und Kritik, Sterz, Facetten, Rampe u.s.f.).
Seit 1975 regelmäßige Aufenthalte in Irland.
Lebt in Au (Engerwitzdorf bei Linz) und in Streith bei Langschlag (Waldviertel).
Mitglied der Grazer Autorenversammlung (GAV), der IG-Autoren, der Literaturvereinigung „podium“ & der Künstlergruppe „Sinnenbrand“.

Etwa 20 Buchveröffentlichungen, zuletzt:

Streumond und Nebelfeuer, Gedichte, Löcker Verlag, Wien 2019.

Gehen, Prosa, Stadtlichter Presse, Wenzendorf 2019.

Zum Buch „Gehen“

Jemand geht in einer ihm seit der Kindheit vertrauten »Landschaft«. Gehen / Sehen / Sich-Erinnern: Ein Wegesuchen (auch) nach ästhetischen Gesichtspunkten in einer mittlerweile von Zersiedelung, Lärm und Intensivlandwirtschaft geprägten »Landschaft«. Eine Verknüpfung von Topographie und poetischer Verdichtung. »Wer den Gegenstand anschaut, muss nicht an ihn denken; wer aber das Seherlebnis hat, dessen Ausdruck der Ausruf ist, der denkt auch an das was er sieht. Und darum erscheint das Aufleuchten des Aspekts halb Seherlebnis, halb ein Denken.« (Ludwig Wittgenstein, „Philosophische Untersuchungen“) Dem Autor geht es um das »Seherlebnis« der durch den Text begleiteten Person (= Er), das heißt um eine gesteigerte Form der Wahrnehmung, der Wahr-Nehmung von Verdrängtem, Vergessenem, von einschneidenden Veränderungen (hin zum Negativen) etc. – um das zur-Sprache-bringen diversester Aspekte, die nicht (mehr) gesehen (oder ausgeblendet) werden. Indirekt schwingt mit die Hegemonie des korrumpierten Blicks, der Verlust der sinnlichen Wahrnehmung in einer von Sekundärwelten geprägten Gesellschaft.

Franz Brandstätter  Rudi Habringer

Eintritt: 15,00€  Mitgl. 13,00€ unter 23  7,50€

Eintritt + 1 Buch(„Streumond und Nebelfeuer“ oder „Gehen“) : 25,00€,  Mitgl. 23,00€,  unter 23  17;50€

Vorverkauf: Oberbank Gallneukirchen

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